Tagebuch

Ein monatlicher Einblick in das, was ich in meinem Jahr alles erlebt habe!

November’14

Ein Jahr geht so schnell vorbei! Gefühlt hat die Amtszeit doch gerade erst angefangen…und schon ist sie rum! Ein Zeichen dafür, dass die Zeit sehr viel Spaß gemacht hat. Amt 08. November war es dann soweit: wir haben unsere Kronen an 3 wunderbare neue Majestäten weitergegeben. Am Wahlabend durften wir in der Jury sitzen und haben bei den Aufgaben, die die anderen meistern mussten ganz schön mitgefiebert. Alle drei haben es wunderbar gemeistert und die Entscheidung, wen man wählen soll fiel wirklich richtig schwer. Zur Königin gewählt wurde schließlich Laura Weber, die ihr Glück kaum fassen konnte. Glücklich und gerne habe ich ihr meine Krone aufgesetzt und bin mir sicher sie ist in guten Händen bzw. auf einem guten Kopf :-) Ich glaube die 3 werden ein richtig tolles Team sein, denn auch wenn nur eine Königin werden kann hat sich bereits jetzt ein super Teamgeist gezeigt, und das freut uns umso mehr. Gemeinsam werden sie die Region perfekt vertreten, da bin ich mir sicher! Für Sophia und mich ist die „majestätische“ Zeit nun vorbei aber ich glaube ein wenig königlicher Geist bleibt immer bestehen und wir können auf eine tolle gemeinsame Zeit zurückblicken, die uns stark zusammengeschweißt hat. Ich wüsste nicht was ich ohne so eine wunderbare Prinzessin gemacht hätte!
Jetzt stehen noch die Empfänge der drei Majestäten an, auf die wir uns besonders freuen.

Krönung

Oktober’14

Seit Mitte September war es der Herbst, der den Tagesablauf nun maßgeblich bestimmt hat. Es war gar nicht so einfach alle königlichen Termine damit zu koordinieren. Deshalb habe ich Ende September und Anfang Oktober einige Termine abgegeben um mich ganz und gar den Trauben widmen zu können  Zwischen den stressigen Lesetagen war es dennoch angenehm wenn ab und zu ein kulinarischer Termin dazwischen kam wie zum Beispiel der Jubiläumsweinprobe der Winzergenossenschaft Meddersheim, wo ich vom spannenden Herbst 2014 berichtete. Zudem stand noch ein ganz besonderer Termin an: Ein absolutes Highlight in meiner Amtszeit: Weinprobe beim IAS (International Artillery Symposium)!
Jedes Jahr wird es in einem anderen Land ausgerichtet, dieses Jahr war Deutschland, genauer gesagt die Artillerieschule der Bundeswehr in Idar-Oberstein dran. Abends durfte ich dort ein Dinner mit korrespondierenden Weinen begleiten. Generäle und Offiziere aus 27 verschieden Nationen von Großbritannien bis Neuseeland waren anwesend. Eine gigantische Erfahrung!
Nach dem kräftezehrenden Herbst habe ich erstmal die Wellnessmöglichkeiten genutzt, die wir an der Nahe ja in Massen haben. Ich muss sagen: man kann sich hier in der Tat wunderbar erholen und neue Kraft tanken :-)
Ende des Monats ging es für mich, Sophia und unsere 3 Anwärterinnen zum Sensorik Seminar 2 des DWI. An 2 Tagen haben wir rund 150 Weine verkostet, einen Betrieb besichtigt und richtig viel gelernt! Auch die Siegerweinprämierung in Mainz stand noch an, wo ich dem Weingut Enk aus Dorsheim gleich 2 Preise überreichen konnte, da diese einen Doppelsieg eingefahren haben (sowohl Riesling als auch Burgunder). In unserer vorletzten Amtswoche stand nochmal eine weitere Reise an: nach Königsmoos in Bayern. Sophia und ich sollten uns eigentlich absprechen wer von uns beiden mitfährt, da wir uns aber nicht entscheiden konnten sind wir einfach zusammen gefahren. Zusammen mit den Hergenfeldern, die die Partnergemeinde sind hatten wir unglaublich viel Spaß. Grund der Reise war das örtliche Weinfest, das dort jedes Jahr stattfindet. Wir haben festgestellt, dass es auch in Bier-Hochburgen viele Weinliebhaber gibt.

Keller Herbst

September’14

Der September startete mit einem wundervollen Termin: unserer Majestäten-Tour. Sophia und ich luden unsere Majestäten-Anwärterinnen ein, unsere Region und die Winzer zu erkunden. Wir besuchten die Brennerei Dotzauer, erklimmten den Rotenfels, schlemmten in der Hermannshöhle und erkundeten den Bio-Weinbau im Weingut Forster. Zum Abschluss des Tages führte uns der Weg zu KinoVino in Bad Kreuznach, wo wir Wein und Filme perfekt kombiniert haben. Es war ein toller Tag, bei dem wir uns alle besser kennen lernen konnten und viel Spaß hatten!
Artikel:Majestäten machen Lust aufs Amt
Am nächsten Tag bin ich zuerst nach Birkenfeld gefahren und hielt dort Grußworte auf der Hunsrück-Konferenz, von dort ging es nach Bosenheim zum Hoffest des Weingut Espenschied und danach weiter nach Niederhausen zum Weinschmeckerfest, wo die große Weinprobe anstand. Nach Niederhausen führte mich auch der Weg am darauffolgenden Tag. Ich wurde dort mit einer Planwagenfahrt durch die Niederhäuser Weinberge überrascht und habe das Weinwiegespiel tatkräftig unterstützt. In der nächsten Woche kündigte sich schon langsam die Wahl zur deutschen Weinkönigin an, denn ich hatte viele Presse-Interviews und meine Kolleginnen wurden bereits vom SWR besucht. Freitags stand zuerst die Siegerweinprobe in Bad Kreuznach an, bei der ich als Jurymitglied mitverkosten durfte. Abends hatte ich zu meiner Freude mal einen Termin im Alsenztal, bei der Weinprobe des Herbstfest Rockenhausen. Am nächsten Tag besuchten wir unsere Nachbarn in Bingen bei der Wahl zur Rheinhessischen Weinkönigin. Es war ein spannender Wahlabend. Am nächsten Tag ging es nochmal nach Rockenhausen, wo ich beim großen Abschlussumzug in einer Kutsche mitfahren durfte. Danach ging’s weiter auf dem Empfang von Carina Jost, der neugewählten rheinhessischen Weinprinzessin aus Fürfeld! Es war mir eine besondere Ehre, da Fürfeld nur ca. 1km Luftlinie vom Steigerhof entfernt ist und ich Carina schon aus meiner Grundschulzeit kenne. Dann wurde es spannend! Das SWR besuchte mich auf dem Steigerhof und machte den „Weinköniginnen-Check“ mit Live-Übertragung. Es war ein unglaublich schöner Tag, den ich nie vergessen werde. Die Zeit verging wie im Flug und schon war auch schon der Vorentscheid in Neustadt da. Die Aufregung war wirklich groß und auch mein Geheimmittel namens „Williams Christ“ konnte mir diese nicht nehmen. Ich war froh, als ich die Aufgaben auf der Bühne gemeistert hatte und als Startnummer 3 dann den anderen zugucken konnte. Leider hat es für mich nicht gereicht ins Finale einzuziehen. Für viele unerklärlich, aber das ist ja so vieles auf der Welt  Ich war sehr zufrieden mit meiner Leistung und habe alles gegeben! Während 6 von uns im Finale nochmal zittern mussten, durfte ich ganz entspannt in der Jury sitzen und mir die Show aus Publikumssicht angucken. Der Jubel war groß, als bekannt wurde, dass Janina Huhn die neue deutsche Weinkönigin ist. Ich habe mich sehr für Janina gefreut und darauf wurde danach auch noch kräftig angestoßen! Zwischendurch gingen meine Termine als Naheweinkönigin natürlich weiter z.B. mit Stollen backen beim Bäckermeister Alfred Wenz in Bundenbach. Dort habe ich meinen ganz eigenen „Gewürztraminer-Stollen“ kreiert. Beim Hoffest vom Weingut Kronenhof in Norheim habe ich mich richtig wohl gefühlt und dort tolle Stunden verbracht. Ein ziemlich aufregender Monat, dieser September und wieder ein großes Stück Lebenserfahrung mehr auf dem Konto!

Stollen backen

August’14

Meine Termine im August starteten mit dem Jubiläumsfest im Forellenhof in Bundenbach. Das liegt im Hahnenbachtal in der Nähe von Kirn, also am Rande meines Regiergungsbezirkes ;-) Es war ein toller Ausflug dort hin und im familiengeführten Restaurant kann man wirklich toll speisen.
Die Wahl zur deutschen Weinkönigin rückt immer näher! Anfang August war das dreitägige Vorbereitungsseminar in Neustadt. Zusammen mit meinen 12 Kolleginnen aus den anderen deutschen Weinanbaugebieten haben wir Tipps zur Rhetorik gelernt, Interviews gegeben, offizielle Fotos gemacht aber vorallem ganz viel Spaß zusammen gehabt! Im Frauenweingut Weegmüller in Neustadt verbrachten wir einen tollen Abend und haben die Pfälzer Lebensart kennengelernt. Ich freue mich schon alle beim Vorentscheid wieder zu sehen.
Kurz danach stand DAS Highlight des Jahres an: Der Bad Kreuznacher Jahrmarkt. Bereits bei der erstmaligen Weinzeltöffnung Donnerstags Abends war schon die Hölle los und zusammen mit meinen Prinzessinnen habe ich Freitags den Jahrmarkt offiziell eröffnet und mir danach das Spektakel von oben aus dem Riesenrad angeschaut. Zwischen 6 Tagen Feierei war ich noch in einem kleinen Örtchen an der Nahe, nämlich in Genheim. Dort hatte ich einen Auftritt auf dem Weinfest und wurde mit meinem Lieblingswein aus meinem Lieblingsland begrüßt: ein Gewürztraminer aus Südtirol! Kurze Zeit später bin ich nach Bonn gefahren um auf dem dortigen Weinfest viele neue Menschen für den Wein zu begeistern. Von dort aus ging es wieder an die Nahe nach St. Katharinen wo das Weingut Gälweiler zum Hoffest einlud. Durch mein Praktikum, was ich in dieser Zeit in der Rheinberg Kellerei absolvierte blieb mir nur am Wochenende Zeit Termine wahrzunehmen. Aber diese waren dafür dann auch vollgepackt: von Altenbamberg ging es nach Meddersheim zur Weinfesteröffnung und von dort aus direkt weiter nach Sommerloch, wo ich das Weinschmecker-Spiel leitete.

Juli’14

Am ersten Juli war ich mit der Uni auf Exkursion an die Mainschleife. Dort haben wir verschiedene Weingüter besucht und vom Escherndorfer Lump (Weinbergslage) aus auf Franken schauen können. Ich freue mich immer wieder andere Weinbauregionen kennenzulernen. Am Tag darauf führte ich Norwegische Sommelier-Studenten durch die Langenlonsheimer Weinberge. Es war ein toller Erfahrungsaustausch! Wochenends war ich bei dem Kellereiartikelhändler GAUCH in KH-Planig zum Jubiläum eingeladen. Schon seit 90 Jahren besteht dieses Unternehmen und ist ein treuer Partner für Winzer. Zusammen mit der rheinhessischen Weinkönigin Judith und der Naheweinprinzessin habe ich die Firmengeschichte vorgestellt und in besonderer Form gratuliert.
Das wichtigste im diesem Monat: DIE FUSSBALLWELTMEISTERSCHAFT! Am Finalspieltag durfte ich den Erlebnistag Naheland im Freilichtmuseum eröffnen und habe prophezeit, dass uns das Fritz-Walter-Wetter, welches an diesem Tag vorherrschte den WM Titel bringen wird. Gesagt, getan! Und das wurde natürlich mit einem richtig guten Winzersekt gefeiert! Hier ein Auszug meiner Rede zu Fußball und Wein:
Kombination Wein und Fußball
Am folgenden Wochenende war in Windesheim ein ganz besonderes Weinfest. Das Weinbergsleuchten. Zu Ehren der deutschen Weinkönigin Nadine haben die Windesheimer Winzer dieses Fest ausgerichtet. Bei Dunkelheit wurden die Weinberge in unterschiedlichsten Farben beleuchtet. Es war toll!
Danach war Rheinland-Pflaz Tag in Neuwied. Unsere Ministerpräsidentin lud zum Empfang ein und danach durften wir uns den Festumzug von der Ehrentribüne aus anschauen. Auch nach der WM stand in Langenlonsheim noch alles unter dem Zeichen von König Fußball. Dort habe ich die “brasilianische Nacht” am Donnerstagabend eröffnet die das Weinfest in diesem Ort einläutet. Am gleichen Wochenende war auch eines meiner Lieblingsweinfeste in der Region: Wein im Park in Bad Münster. Zusammen mit den Altenbambergern waren wir sogar selbst mit einem Stand dabei. Einen kleinen Abstecher machte ich dann noch nach Hüffelsheim, wo gerade Kerb war. Dort wurde ich in einer ganz tollen Kutsche als Umzugsteilnehmer gefahren.

Juni’14

Im Juni war so einiges los! Den Anfang machte die Präsentation des neuen Edelschliffs im Meisenheimer Hof. Dieser ist erstmals trocken und in komplett neuer Ausstattung. Erwerben kann man ihn bei der deutschen Edelsteinstraße oder der Gebietsweinwerbung Weinland Nahe e.V. Weiter ging es mit der Preisverleihung des Bad Kreuznacher Weinfestivals. Aus jeder Kategorie wurde der beste Wein ausgezeichnet und prämiert. Das Weinfestival war ein tolles Fest in herrlicher Kulisse direkt am Naheufer und bei bestem Wetter  Ein Tag später ging es an der untere Nahe nach Burg Layen auf’s Weinhöfefest. Dieses habe ich eröffnet und an der Eröffnungs-Weinprobe im neuen Kelterhaus des Weingut Diel teilgenommen. Beim anschließenden Rundgang durch die Winzerhöfe hatten wir noch viel Spaß. Ein richtig tolles Weinfest, das super organisiert ist. Die Pfingsttage habe ich genutzt um meine Heimat einmal mehr zu erkunden. Bei Temperaturen über 30° C tat eine Erfrischung in der Nahe auf dem Barfußpfad in Bad Sobernheim richtig gut! Mitte Juni war mein Wochenende mit den meisten Terminen bis jetzt. Freitags ging es zuerst nach Wallhausen. Dort haben Sophia und ich mit vielen anderen ehemaligen Majestäten eine Weinprobe für die Lehrer der Alfred-Delp-Schule gehalten. Jede hat einen Wein mitgebracht und über ihre Amtszeit erzählt. Zur gleichen Zeit wurden auf dem VG-Weinfest der Verbandgemeinde Bad Kreuznach die neuen Weinmajestäten gekrönt. Samstags ging es nach Idar-Oberstein zur Krönung der neuen Edelsteinkönigin Sonja Mzyk. Dort durften wir eine tolle Jubiläumsgala erleben mit der Soul-Sängerin Deidra Jones. Sonntags morgens ging es wieder in die gleiche Richtung, nämlich nach Fischbach. Dort habe ich den Raderlebnistag „Nahe hit – radl mit“ eröffnet. Ein tolles Erlebnis einmal mit dem Rad die Nahe zu erkunden. Von der Quelle am Bostalsee bis zur Mündung bei Bingen führt der Radweg. Nachmittags machte ich mich auf den Weg in den Rheingau um bei „Deutschlands größter Weinprobe“ in Oestrich-Winkel teilzunehmen. Jede Gebietsweinkönigin stellte ihre Region und einen gebietstypischen Wein vor. An diesem Abend habe ich auch alle Kandidatinnen für die Wahl zur deutschen Weinkönigin kennengelernt. Wir sind eine tolle Truppe  Montags ging’s direkt weiter mit dem Filmdreh zur Wahl der deutschen Weinkönigin. Ein Team vom SWR-Fernsehen begleitete mich den ganzen Tag um alle möglichen Szenen aus meinem Leben aufzunehmen. Wir drehten zuhause, im Kehrenberg aber auch bei Menschel’s Vitalresort in Bad Sobernheim und auf dem Mühlenteich in Bad Kreuznach. Den Abschluss bildete eine gemütliche Grillrunde in Niederhausen am Weingrillfass. Ein anstrengender aber toller Tag! Mittwochs wurde wieder gedreht und zwar an meinem Studienort in Geisenheim. Dort habe ich im Sektkeller gefilmt und mit meinen Kolleginnen von Mosel und Rheingau eine Gemeinschaftsszene aufgenommen. Donnerstags ging mit dem Flugzeug nach Berlin. Dort wartete der Weinsommer im botanischen Garten auf mich. Vier Tage lang habe ich dort die rheinland-pfälzischen Weine und Winzer vertreten und mir einen kleinen Ausflug auf die bekannte Fußball-Fanmeile am Brandenburger Tor gegönnt. Ein tolles Erlebnis! Sonntags mittags zuhause – Sonntag Abend schon wieder auf der A7 Richtung Südtirol. Kein offizieller Termin aber eine Exkursion mit der Hochschule führte mich dort hin. Unter dem Motto „biodynamischer Weinbau“ haben wir verschiedene Weingüter aber auch andere landwirtschaftliche Betriebe und eine Fassbinderei besucht. Es ist immer wieder schön in andere Gebiete zu schauen und positive Erfahrungen mitzunehmen. Den Monatsabschluss bildete das Fusionsfest im Salinental. Die Städte Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein fusionierten und diese neue Freundschaft wurde gefeiert! Bei einem tollen Sommerfest mit herrlichem Wetter konnten Kreuznacher und Münsterer in Kontakt kommen und vielleicht sogar neue Freundschaften bilden.

Ma’14i

Glamourös und kulinarisch starteten meine königlichen Termine im Mai. Der Verband deutscher Prädikatsweingüter lud zum Ball des Weines ins Kurhaus nach Wiesbaden ein. Dort waren auch alle anderen Gebietsweinköniginnen, was mich besonders freute. Zusammen verkauften wir Lose für den guten Zweck und genossen den Abend auf der Flaniermeile. Dass die Nacht viel zu kurz war, zeigte sich am nächsten Morgen an den doch noch etwas verschlafenen Augen und dem ein oder anderen schmerzenden Zeh. Dies konnte mir die Laune allerdings nicht verderben und so startete ich schon früh nach Koblenz zur Weinpräsentation „Wein im Schloss“. Dort stellten ausgezeichnete Spitzenbetriebe ihre Weine vor und dieser Genuss entschädigte dann wieder die kurze Nacht ;-) Mitte Mai hatte ich einen Termin der besonderen Art in Kaiserslautern: Weinköniginnen müssen alles können, auch Elektrotankstellen einweihen! Altenbamberg, Mannweiler, Rockenhausen: früher Nordpfalz, heute NAHE! Ich konnte die Volksbank Kaiserslautern-Nordwestpfalz für unseren Nahewein überzeugen und habe mit einem Winzersekt die neue Elektrotankstelle am Stiftsplatz in KL getauft. In diesem Rahmen wurden einige Elektro-Autos vorgestellt, wie dieser BMW i30 auf dem Bild. Ich habe direkt mal eine Spritztour unternommen und mein Fazit: 170 PS, fährt super Weinkisten passen auch noch rein, perfekt! Nach einem kurzen aber intensiven Klausurenmarathon (Mo.,Do.,Fr.) folgten direkt die nächsten Termine: in Windesheim wurden zwei Projekte des Architekturpreis 2013 vorgestellt. Manfred Müller (Vizepräsident der Architektenkammer) Dr. Erwin Manz (Leiter des Ministeriums für Umwelt Landwirtschaft Ernährung Weinbau und Forsten), Rolf Haxel (Vizepräsident des deutschen Weinbauverbandes Rolf Haxel) und unsere deutsche Weinkönigin Nadine Poss diskutierten in einer Talkrunde über Wein und Architektur, Nachhaltigkeit sowie Zukunftschancen. Zum Ende des Monats wurde es nochmal kulinarisch: im Meisenheimer Hof wurde der neue BBQ-Smoker eingeweiht. Es gab verschiedene Fleischvariationen (z.B. Glanrind) aus dem Smoker, von denen eins besser als das andere schmeckte. Spannend war auch der Aperitif: ein Blanc de Noir Sekt in Komposition mit KIRNER Kraftbier. Mit meinen Kolleginnen aus verschiedenen deutschen Anbaugebieten (Mosel, Rheingau, Saale-Unstrut, Pfalz, Rheinhessen, Sachsen und Hessische Bergstraße) habe ich in den letzten Tagen des Monats das internationale Weinfest in Bad Homburg eröffnet. Im Cabrio-Autokorso erkundeten wir die wunderschöne Stadt. Dieses Weinfest kann ich wirklich nur empfehlen. Am ersten Juni bin ich privat mit Freunden an die mittlere Nahe gefahren. Ich habe mal wieder gestaunt wie schön unsere Landschaft doch ist!

Meisenheimer Hof Essen

Cabrio Bad Homburg

April’14

Der April startete mit einem Weinsensorikwettbewerb. Bei der „besten Weinnase“ in Oppenheim durften wir Majestäten aus dem Kreis Mainz Bingen außer Konkurrenz teilnehmen. Die Anforderungen waren sehr hoch und auch für eine Weinbaustudentin echt knifflig. So waren zum Beispiel Bodenarten aus den Weinen zu erkennen oder Weine den Winzern zuzuordnen, die sie gemacht haben. Eine tolle Veranstaltung. Weiter ging es zivil zu einem Ausflug in die Pfalz um das dortige Weinforum „Wein am Dom“ zu erkunden. Vielleicht gibt es in einigen Jahren auch an der Nahe ein solches Weinforum.
Ich habe die Ehre als Erste Weinkönigin die neue Naheweinköniginnenkrone tragen zu dürfen. Zuvor zierte über ein halbes Jahrhundert unsere alte Königinnen Krone die Häupter. Aufgrund mehrerer Bruchstellen und des hohen Gewichts hat diese ausgedient und im deutschen Weinbaumuseum in Oppenheim einen neuen Platz gefunden. Zur Saisoneröffnung durfte ich diese Krone an das Museum übergeben. Zu finden ist sie dort in der Nahe Vitrine im Raum der deutschen Weinanbaugebiete.
Über Ostern gönnte mir mein Amt ein wenig Ruhe, wobei ich zu Ostern dieses Jahr etwas ganz besonderes im „Nest“ hatte. Seit Ostersamstag stehen an beiden Ortseingängen in Altenbamberg nun die Begrüßungsschilder mit meinem Bild drauf. Durch die Hilfe von einigen Sponsoren war es möglich, dass diese Schilder für mich aufgestellt wurden. Auch auf den Steigerhof grüße ich mit einem Schild alle, die die K85 mit dem Auto oder zu Fuß passieren. Wer neugierig ist kommt am besten mal selbst vorbei und macht sich ein Bild  Das letzte Aprilwochenende stand unter dem Zeichen des Automobilsalons in Bad Kreuznach. Dort präsentierten wir am Stand unseres Sponsors Opel Honrath nicht nur unser Majestätenauto sondern auch die Nahe und ihre Weine. Abends ging es dann noch zur Weinprobe der Jungwinzervereinigung Nahe Sieben, die mit ihrer anschließenden Party wieder zahlreiche Besucher aus nah und fern anlockte. Zeitgleich an diesem Wochenende war auch der deutschlandweite Weinwandertag. In diesem Rahmen habe ich in Guldental den neuen Wanderweg „Guldentaler Krönchen“ eingeweiht. Dieser ist nach den zahlreichen Guldentaler Weinmajestäten benannt und wirklich einen Besuch wert. Allein der Ausblick von der Sonnenberghütte ist ein Highlight!
Zum Monatsabschluss wartete noch ein besonderer Termin auf mich. In Niederhausen wurde zum einen der neue Boule Platz und zum anderen der Weinfassgrill eingeweiht. Dieses Fass ist wirklich das coolste was ich je gesehen habe. Ein altes Stückfass, gestiftet von einer ortsansässigen Dame wurde durch die Metallverarbeitungsfirma Lorenz umgewandelt in einen Grill, der sich im Fass befindet. Zugeklappt ein unscheinbares Fass, offen ein Grill. Und sogar eine kleine Zapfanlage versteckt sich darin. Ein toller Abschluss für den April!
Im Mai warten schon wieder die nächsten Highlights auf mich: Angeführt vom Ball des Weines in Wiesbaden und Wein im Schloss in Koblenz.

März’14

Der März startete mit dem Fastnachts-Endspurt. An Rosenmontag war ich von der Ministerpräsidentin auf die Tribüne am Theater in Mainz eingeladen und konnte von dort aus den legendären Meenzer Rosenmontagsumzug bewundern. Leider gibt es auf dieser Welt Wiesbadener, die dafür verantwortlich waren, dass ich Fastnachtsdienstag (!) eine Klausur schreiben musste. Also konnte ich den Umzug nicht ganz genießen, lies es mir dafür aber nicht nehmen direkt nach der Klausur auf den Altenbamberger Lumpenball zu gehen. Ganz nach dem Motto: „wer sich selbst zum Narren macht, der feiert echte Fassenacht“ bin ich als „Penner bzw. Assi“ verkleidet losgezogen und kaum einer hat mich erkannt  (siehe Foto).

Fastnacht

Nach dem ganzen Fastnachtsmarathon war ich wirklich auch ein wenig froh dass die fünfte Jahreszeit rum ist. Aber meine Aufgaben gingen natürlich weiter.
Ein ganz toller Termin war die Spendenübergabe bei Dr. Borsche von INTERPLAST. Dort habe ich das Geld, welches ich an meinem Empfang in Altenbamberg gesammelt habe übergeben. Ein tolles Gefühl zu wissen, dass man Kindern damit richtig helfen kann!
Nach einer kurzen Auszeit im Skiurlaub ging es direkt mit dem Fachseminar für deutsche Weinmajestäten weiter. Simone Renth-Queins (ehemalige WK) schulte uns in verschiedensten Themen wie z.B. Sensorik, Wein und Speisen oder die deutschen Anbaugebiete. Zusammen mit den anderen Queenies hatte ich viel Spaß und blicke auf ein tolles Seminarwochenende zurück!
Ende März kündigte sich ein regelrechter Terminmarathon an. Los ging es mit der Rheinland-Pfalz Ausstellung in Mainz, wo ich den Besuchern den Nahewein sowie die Weinregion näher bringen durfte. Am nächsten morgen saß ich dann schon wieder im Auto Richtung Düsseldorf, um dort die Nahewinzer auf der Messe ProWein zu unterstützen. Drei Tage lang war ich dort am Gemeinschaftstand von Weinland Nahe anzutreffen.
Zwei Tage später lud der Landrat des Kreises Mainz-Bingen Claus Schick alle amtierenden Majestäten in seinem Landkreis zu einem Empfang ein. Damit dankte er uns für unsere Mühen, die wir auf uns nehmen um den Wein ein Jahr lang zu vertreten. Danach hieß es schon wieder Koffer packen, denn am Morgen darauf fuhr mein Zug nach Bremen. Dort fand die Weinmesse des Landes Rheinland Pfalz statt. Zusammen mit der Moselweinkönigin, der pfälzischen Weinkönigin und der rheinhessischen Weinprinzessin waren wir vielfältig im Einsatz. Wir moderierten z.B. Kochshows oder zeigten den Besuchern wie sich Wein unter verschiedenen Farbeinflüssen verändern kann.
Ein spannender Monat!

Spende Dr.Borsche


Februar’14

Antrittsbesuch der deutschen Weinmajestäten an der Nahe stand Anfang Februar auf dem Programm. Zusammen mit Weinland Nahe haben wir ein tolles Programm ausgearbeitet um Nadine, Ramona und Sabine die Nahe von ihrer schönsten Seite zu präsentieren. Unsere Tour bot eine perfekte Mischung zwischen Erholung und Erlebnissen. Das man sich an der Nahe richtig gut erholen kann bewies das Wellness Hotel Bollant’s in Bad Sobernheim, wo wir den SPA Bereich besuchten und uns ein wenig vom königlichen Alltag ausruhen konnten. Für das leibliche Wohl sorgte ein Kochkurs bei Markus Buchholz in Guldental am Mittwoch Abend und die Mittagessen in der Kupferkanne und im Meisenheimer Hof. Dort wurden wir auch durch die wunderschöne Stadt geführt und in der Tourist-Information zu einem Sekt empfangen. Ebenfalls in Meisenheim besuchten wir den Boos von Waldeckschen Hof, wo wir auch die Weine der Klostermühle Odernheim verkostet haben. Weitere Weingüter, die alle einzigartige und tolle Eindrücke hinterließen, waren das Weingut K.H. Schneider in Bad Sobernheim, das Weingut Tesch in Langenlonsheim und das Bio Weingut Hahnenmühle im Alsenztal!
Direkt danach fing die heiße Phase der Fastnacht an.
Unter dem Motto „Bämbersch lebt“ stand die Jubiläumssitzung meines Fastnachtsvereins CCBB in Altenbamberg. Dort stieg ich selbst in die Bütt und hielt in gereimter und gewitzter Form eine Büttenrede über meine Wahl und den Empfang. Es war eine tolle Sitzung, die gezeigt hat wieviel Dynamik wieder in Altenbamberg ist.
Beim närrischen Empfang unserer Tageszeitung Öffentlicher Anzeiger erlebten Sophia und ich ein tolles Bühnenprogramm. Gastgeber war der Carneval Club Neu-Bamberg, in dessen Narhalla die Sitzung auch stattfand. Zusammen mit Sophia war ich auch auf der Prunksitzung des VfL Bad Kreuznach bei den Weißen Fräck. Statt Helau, ruft man in den meisten Teilen von Bad Kreuznach übrigens „Allez Hopp“!
Nur wenige Stunden später machte ich mich auf den Weg nach Mainz um dort als Ehrengast bei der Sitzung des KKV dabei zu sein. Ein tollen Programm voll mit echter Meenzer Fassenacht. Zum Schluss bekam ich sogar einen Orden: mein erster aus Mainz 
Viel Spaß hat mir auch das Interview der Schülerzeitungsredakteure der Alfred-Delp-Schule gemacht. Die Jung-Journalisten stellten mir Fragen rund um mein Amt und waren ganz begeistert von dem königlichen Besuch.
Unsere senorischen Fähigkeiten konnten wir bei der Auswahlprobe des diesjährigen Edelschliff unter Beweis stellen. Wir verkosteten 42 Rieslinge und am Ende stand ein eindeutiger Sieger fest: das Weingut Finkenauer aus Bad Kreuznach! Der Gewinner zählte in der Blindverkostung auch zu meinen Favoriten.
Ein krönender Abschluss für diesen Monat bildete die bekannte Fernsehsitzung „Mainz bleibt Mainz“, die im ZDF ausgestrahlt wurde. Ich habe mich rießig gefreut, dort dabei sein zu dürfen. Wie jedes Jahr bot die Sitzung ein hervorragendes Programm mit einem noch besseren neuen Sitzungspräsidenten Andreas Schmitt.

Fastnacht

Morgen bin ich beim Rosenmontagsumzug auf der Tribüne in Mainz und Dienstag in Altenbamberg beim Lumpenball. Obwohl ich Fastnachtsaffin bin, bin ich dieses Jahr wirklich froh wenn die Zeit auch wieder rum ist ;-)
Neben ein paar Tagen Urlaub erwarten mich im März unter anderem ein Fachseminar, die Rheinland-Pfalz Ausstellung, die ProWein Messe und die Weinmesse in Bremen.
Es bleibt spannend!

Januar’14

Der Januar war wirklich ein sehr intensiver und ereignisreicher Monat. Begonnen hat er mit einem Helfefest am 03. Januar bei mir zu Hause. Ich habe alle, die mich bei meinem Empfang unterstützt und mir geholfen haben eingeladen um nochmal „Danke“ zu sagen. Weiter ging es mit dem Neujahrsempfang in der Staatskanzlei in Mainz zu dem die Ministerpräsidentin alle rheinland-pfälzischen Weinköniginnen eingeladen hat. Dort durften wir alle einem echten Schornsteinfeger über den Arm streicheln, was uns für das kommende Jahr sicher viel Glück bringen wird :-) Ein besonderer Moment war der 10.01., an dem ein neuer Versuch gestartet wurde an der Nahe einen Landjugendverband zu gründen. Ich hoffe wirklich sehr, dass daraus ein tolles Projekt wird aber eigentlich bin ich davon überzeugt! In diesem Monat waren sogar zwei Reisen nach Berlin für mich vorgesehen. Eine führte mich zum bunten Abend in die rheinland-pfälzische Landesvertretung. Unter dem Motto „Rheinland-Pfalz isst bunt“ wurden regionale Köstlichkeiten angeboten, zu denen der passende Wein natürlich nicht fehlen durfte. So gab es an unserer Kostbar zum Beispiel Sauerbraten vom Wild aus dem Hunsrück und Apfelragout mit Schmandmousse. Die anschließende Talkrunde gestaltete sich interssant, denn es waren gleich mehrere Teilnehmer aus unserer Region dabei.
Zum einen unsere deutsche Weinkönigin Nadine aber auch Dr. Rainer Lauf, Träger der Regionalmarke SooNahe und Jan Bolland´, Inhaber des Wellness Hotels Bollant’s in Bad Sobernheim.
Beim Tag der offenen Tür des Kellereiartikelhändlers KLUG aus Langenlonsheim durfte ich die Gäste begrüßen und zusammen mit der rheinhessischen Weinkönigin Judith Dorst eine Weinprobe zum Thema „früher restsüß, heute trocken“ durchführen.
Mitte Januar hatten Sophia und ich eine ganz besondere Mission. Wir waren bei einem Food-Fotoshooting dabei, bei dem sich alles um die Straußwirtschaft gedreht hat. Das heißt: Spundekäs, Spanferkel, Spießbraten, Latwerge, Zwiebelkuchen, Handkäs und viele weitere Leckereien wurden perfekt in Szene gesetzt. Es hat riesig Spaß gemacht!
Weniger später ging es auch schon das zweite mal nach Berlin. Sogar für 4 Tage. Zusammen mit 50 Leuten aus meiner Heimatgemeinde Altenbamberg und Umgebung war ich unterwegs um in Schöneberg den Weinberg zu schneiden. Der ehemalige Vorsitzende von Gastland Nahe, Rainer Jäck hat für uns ein tolles Programm zusammengestellt, das unter anderem einen Besuch auf der Grünen Woche oder eine Kaffetafel auf dem Fernsehturm beinhalte.
Kaum zuhause warteten schon wieder die nächsten Termine: Neujahrsempfang der Kreishandwerkerschaft und die Bad Kreuznacher Wintertagung mit fachlicher Weinprobe und Tagung des Bauern- und Winzerverbandes.
Viel Zeit zum erholen bleibt nicht, denn morgen empfange ich die Deutschen Weinmajestäten an der Nahe. Aber mehr dazu nächsten Monat!
P.S.: das Amt ist zwar manchmal anstrengend aber es macht immer noch rießig viel Spaß :-)


Dezember’13

Der Dezember begann mit einer kleinen Weihnachtsfeier von Weinland Nahe e.V., die wir im Meisenheimer Hof in Meisenheim verbrachten. Das neu eröffnete Resataurant kann ich nur empfehlen. Ich war völlig begeistert vom Ambiente und dem leckeren Essen (und ich bin kritisch wenns ums Essen geht ;-)). Am 04.12. wurde ich von Walther Lohtzky zu einem Fotoshooting eingeladen. Er hat ein Fotostudio in Altenbamberg und zusammen haben wir richtig tolle Portrait Fotos von mir gemacht! Ich habe mich sehr über diese großzügige Einladung gefreut. Im Rahmen der Bosenheimer Nikolausweinprobe war auch der Empfang meiner Prinzessin Juliane. Beim Thema des Abends “Wein und Käse – je gereifter desto besser” hatten wir viel Spaß. Der Rest dieses Monats war relativ ruhig und ich konnte über Weihnachten ein wenig entspannen und Kraft für das neue Jahr tanken. Am 27. Dezember feiert die Kirche das Fest des Evangelisten
Johannes. Auf die legendäre Erzählung vom vergifteten Becher Wein zurückgehend, entwickelte sich der Brauch der Johannesweinweihe. In diesem Rahmen war ich zusammen mit den Majestäten der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach in unserer Pfarrgemeinde in Fürfeld und habe im Gottesdienst einen Vortrag zum Thema “Die Bibel, Gott und der Wein” gehalten. Dann war auch schon der Jahreswechsel da. Natürlich habe ich mit einem guten Glas Winzersekt von der Nahe auf das kommende Jahr angestoßen!

November’13 – ein Monat wie kein anderer

Wie im Traum zogen die Ereignisse im November an mir vorüber. Am 31.10. stand ich noch im Weinberg um die letzten Trauben des Jahres zu ernten, am 01.11. habe ich mich dann mal etwas auf den großen Tag vorbereitet. “Der große Tag”, damit ist natürlich die Wahl zur Naheweinkönigin gemeint, die am 02.11. im Kurhaus stattfand. Es ging alles rasend schnell. Sachen packen, ins Kurhaus fahren, Styling, Fotos, Gäste begrüßen und schon stand ich auf der Bühne. Nach einer Vorstellung meiner Person und über mein Leben folgte die Fachbefragung. Puh – ich konnte alle Fragen beantworten. So erklärte ich dem Publikum was der Biologische Säureabbau und die Qualitätsweinprüfung bedeuten und erstellte ein Konzept, das die Vermarktungszukunft des Naheweines zeigt. Das Publikum applaudierte und die erste Anspannung fiel von mir ab. Die folgenden Runden, die sich aus einem Weinspiel und einem sensorischen Test zusammensetzten machten richtig Spaß. Dann wurden wir nochmals umgestyled und sahen zum Finale alle ganz festlich aus in unseren langen Kleidern. Die Minuten bis zur Verkündung des Ergebnis kamen mir natürlich vor wie eine halbe Ewigkeit und als dann mein Name fiel wusste ich gar nicht was ich zuerst denken sollte. Fürs denken blieb dann aber auch gar keine Zeit mehr, denn ich musste mich ab diesem Zeitpunkt auf mein Dauerlächeln konzentrieren, das für gefühlte 2 stündige Pressefotoaufnahmen nötig war. Danach folgte ein unendlicher Gratulationsreigen. Irgendwann war mein Mund trocken vom Danke sagen ;-). So viele Eindrücke konnte ich so schnell gar nicht verarbeiten. Deshalb kam die anschließende Weinparty genau richtig. Endlich konnte ich mit meiner Familie und meinen Freunden auf die Wahl anstoßen und das erste Glas Wein “danach” schmeckte richtig gut.
Noch bis halb 4 ging die Party auf dem Steigerhof und nach so viel Trubel konnte ich gar nicht einschlafen und musste erst nochmal alles Revue passieren lassen.
Ausschlafen war mir nicht vergönnt, denn um 8 klingelte das Telefon und es hörte danach auch nie wieder auf zu klingeln. Da ich bereits um 1 Uhr meinen ersten Termin – beim Binger Weinsenat, Schifffahrt über den Rhein – wahrnehmen musste, habe ich vom – auf dem Kopf stehenden Steigerhof – gar nicht so viel mitbekommen. Als ich abends heim kam erzählten mir meine Eltern nur von Besuchen, Telefonklingeln, Handyanrufe, SMS, Faxe, Emails….
Todmüde fiel ich ins Bett, denn der Wecker war für 06.30 Uhr gestellt. Früh morgens ging es dann schon zum Frisör um mich schick machen zu lassen für das Autogrammkarten-Fotoshooting, was an diesem Montag auf dem Programm stand. Mittags habe ich es mir nicht nehmen lassen direkt zum Autohaus zu fahren um meinen Dienstwagen abzuholen. Ein schicker Opel Adam ! Abends habe ich den neuen Flitzer direkt mal ausgetestet um nach Geisenheim zu fahren, denn nebenbei hat auch mein 5. Semester wieder angefangen. Das erste Glas Wein in Geisenheim – nach 3 Monaten Ferien – habe ich genossen wie kein anderes :-) Mit viel studieren war aber nix, denn das nächste Großereignis stand schon vor der Tür: mein Empfang in Altenbamberg. Was dafür alles organisiert und geplant werden musste, unglaublich. Ich weiß gar nicht wie meine Eltern das ausgehalten haben. Mit super schicken Autos (unter anderen Porsche und Audi A8) wurden meine Prinzessinnen und ich vom Steigerhof Richtung Alsenztalhalle kutschiert. Dort erwarteten uns so viele Menschen, wie Sie Altenbamberg warscheinlich noch nie gesehen hat. Es war ein toller Abend gefüllt mit Reden, Grußworten, Geschenken und Leberwurstbroten. Auch dieser Abend zog wie im Traum an mir vorbei. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass so viele Leute nur wegen mir gekommen waren. Toll!
Außerdem führten mich die Termine im November auf die Wein- und Sektprämierung nach Koblenz, zum Weinhoheiten Info Tag nach Mainz, zum Empfang meiner lieben Prinzessin Sophia und zum Brotpfenniglauf nach Bad Kreuznach.